„Legenden von Bergen“ – Fantasy Kampagne

Aus der Heimat getrieben, von erbarmungslose Feinde verfolgt, suchen die freie Völker Zuflucht in die Ländereien um der mächtiger Quetiapec, der Berg im Nebel. Die Könige, Häuptlinge und Regenten fangen an, neue Reiche und Fürstentümer zu gründen aber Feinde sind nie weit weg und die Bedrohungen an ihre neue Reiche sind viel schrecklicher als sie sich vorstellen können….

Legenden von Bergen – Spielstand
FelderQuestsEhrenabzeichnenSiegespunkte
Eric3291776
Cedric418671
Vincent3481068
Alex B368767
Marco359365
Alex K358463
Andy P348260
Benjamin298659
Andy D348159
Designed by Richard Hathaway

Kapitel 19 – Verdacht wohnt stets im schuldigen Gemüt

(Etwas ist faul im Staate, vierter Monat)

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Abgeschnitten von der Außenwelt, auf sich allein gestellt, wartete das Reich mit Angst und Bangen auf sein Schicksaal. Wenn es jeweils Vertrauen unter die Machthaber des Königreichs gegeben hätte, war es jetzt schon längst vergessen, als alle versuchten, ihre eigene Macht zu stärken. Alte Fehden wurden aufgeheizt und unwahrscheinliche Pakte geschmiedet. Die Bürger fingen an, eine Seite zu wählen oder sich zu verstecken.

Misstrauen suchte das Land heim…

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Die Quests für Mai 2022:

Der Herrführer bittet euch darum, die Wache an einem wichtigen Grenzposten zu übernehmen.

Die Hohepriesterin benötigt Wachen für ihre Tempel.

Der Kanzler liefert Vorräte an die Armee und er braucht dafür Unterstützung.

Der Erzmagier will einige Schriftrollen, die in der Nähe der Grenze aufbewahrt sind, sicherstellen und bittet euch, sein Bote zu begleiten.

Der Hauptmann braucht eure Soldaten als Eskorte für ein Wagenzug.

Der Zunftmeister möchte sicherstellen, dass einige wichtige Lieferungen durchkommen, und bittet euch hierfür um eure Unterstützung.

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Kapitel 18 – Der bessere Teil der Tapferkeit ist Vorsicht.

(Etwas ist faul im Staate, dritter Monat)

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„Hört, hört! Auf Befehl des Königs werden alle Außenposten aufgegeben! Die Streitkräfte ziehen sich hinter unsere Grenzen zurück und alle Bürger sollen Zuflucht im Kern des Königreichs suchen!“

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Die Quests für April 2022:

Die Armee patrouilliert die Grenzen des Königreichs und der Herrführer bittet euch darum, ihn Einheiten zur Verfügung zu stellen, um ihn dabei zu unterstützen.

Die Hohepriesterin braucht Geleitschutz für die Priesterinnen, die die Schwerkranken unter die Bevölkerung aufsammeln.

Die Straßen in die Hauptstadt und andere Städte sind völlig überrannt von Flüchtlingen und die Armee kann nicht helfen. Der Kanzler bittet euch darum, für ordentliche Straßenverkehr und Sicherheit zu sorgen.

Die Magier des Königreichs laden die Grenzsteine des Königreichs auf und Der Erzmagier lässt euch wissen, dass sie durch eure Soldaten bewacht werden sollen.

Der Hauptmann braucht eure Unterstützung um die Grenzen um seine Ländereien zu sichern.

Der Zunftmeister fürchtet, dass seine Warenhäuser geplündert werden, und er bittet euch, ihn Einheit als Wachen zur Verfügung zu stellen.

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Kapitel 17 – Bei des Däumchens Juckerei, Jemand Böses kommt vorbei.

(Etwas ist faul im Staate, zweiter Monat)

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Die Hand des Häuptlingssohns auf eure Schulter weckt euch aus eurem Schlaf.

„Boten aus dem Königreich! Einige Außenposten sind überfallen worden und mehrere werden bedroht! Die Machthaber des Königreichs bitten um eure Hilfe!“

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Die Quests für Februar 2022:

Der Heerführer bittet euch darum, mit ihm eine Armee von Feinden zu vernichten, die ein wichtige Außenposten nähern.

Ein entlegener Tempel muss evakuiert werden bevor der Feind ihn erreicht und Die Hohepriesterin bittet euch darum, die Evakuierung zu übernehmen.

Eine Gruppe Steuereintreiber reist gerade zwischen die Außenposten und Der Kanzler möchte, dass ihr sie findet und in Sicherheit bringt (und die Steuereinnahmen natürlich auch).

Der Erzmagier übernimmt die Verteidigung eines Außenpostens und seine Untertanen bitten euch, ihn zu begleiten.

Der Hauptmann rückt mit einer Truppe aus, um eine weitere Gruppe Feinde zu vernichten und bittet euch, ihm zu begleiten.

Der Zunftmeister bittet euch, ihm eine Einheit Veteranen zur Verfügung zu stellen, um seine Männer zu unterstützen.

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Kapitel 16 – Etwas ist faul im Staate…

„Retten oder verdammen, Licht oder Dunkelheit…ihr habt die Wahl und die Schicksaal von uns allen in euren Händen“.

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Nach kurzen Vorbereitungen passiert ihr das Portal mit einige Berater und der Häuptlingssohn. Ihr werdet von einem Kapitän der Königlichen Garde und seine Männer freundlich empfangen und gebeten, ihn in die Hauptstadt zu begleiten.

Die Reise ist kurz – nur einige Stunden – aber ihr merkt schnell, dass die Stimmung im Königreich alles andere als friedlich ist. Viele Leute sind unterwegs mit ihrem Hab und Gut und jede Gruppe beäugt alle andere Reisende – auch die Königliche Garde – misstrauisch und die Hände der Schwertträger bewegen sich nie weit von ihren Waffen. Die Dörfer, die ihr sieht, wirken arm und heruntergekommen und viele Felder liegen brach. Die Felder werden hauptsächlich von Frauen, Kinder und alte Männer bearbeitet und der Furcht in ihre Augen, als sie die Soldaten sehen, könnt ihr nicht übersehen.

Als ihr in die Hauptstadt ankommt, sieht ihr viele Häuser und Läden mit Brettern zugenagelt und die Geschäfte, die geöffnet sind, sind alles andere als gut gefüllt – es fehlen beide Güter und Käufer. Es zeigen sich wenig Menschen und die Bürger, die vorbeilaufen, verstecken ihre Gesichter und reden mit niemandem.

Ihr kommt auf eine Burg zu, mitten in die Stadt, und Wachen patrouillieren den Wehrgängen entlang. Viele mehr sind an dem Tor stationiert und sie stehen wachsam mit gezogenen Waffen und beobachten jeder Passant scharf, der vorbeiläuft.

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Der Kapitän bringt euch in die Burg hinein und direkt in den Thronsaal. Der Raum ist schwach beleuchtet und ihr könnt nur mit Mühe durch die Düsterkeit blicken. Ihr seht zwei Thronen auf ein Podium. Einer ist in schwarzen Stoff umhüllt, und auf der andere lümmelt eine Gestalt in schmutzigen Roben und hält – mehr oder weniger sicher – ein Kelch Wein in der Hand.

„Eure Majestät!“ rief der Kapitän. „Der Fremder ist da!“

Der König stützt sich auf dem Thron mit einem Ellenbogen und guckt euch an.

„Ihr seid also derjenige, der der Hauptmann vom Löwen-Turm aus der Patsche geholfen hat? Ihr sollt unser Dank dafür haben, aber es wäre vielleicht besser für ihn, wenn er nicht heimgekehrt wäre. Er hat letztendlich seine Pflicht vernachlässigt und sich von einem Handvoll Feinde besiegen lassen“.

Er hielt inne, nahm ein kräftiger Schluck von seinem Kelch und winkte euch zu. Als ihr ihn nähert, nimmt ihr ein Mann in mittleres Alter mit blutunterlaufenen Augen wahr, der einmal bestimmt ein prächtiger Herrscher war aber jetzt verwahrlost und vergammelt wirkt.

„Ich kann aber nicht bestreiten“ führ er fort, „dass wir ab und zu Hilfsangebote gut gebrauchen können. Unsere Feinde sind zahlreicher geworden und etwas mehr Unterstützung wäre nicht verkehrt“.

„Spricht mit meinen Beratern! Wir haben viele Aufgaben für tapfere Männer und wir werden uns auch erkenntlich zeigen. Kapitän! Findet eine Kammer für unsere Gäste!“

Er trinkt weiter und ihr versteht, dass der Audienz vorbei ist. Ihr verbeugt euch und verlässt den Saal. Der Kapitän bringt euch in eure Kammer und bittet euch höflich zu warten, während er der Kanzler holt.

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Sobald er der Raum verlassen hat, spricht ihr den Häuptlingssohn eindringlich zu.

„Ich war schon mal mit meinem Vater in diesem Königreich als ich ein junges Bürschchen war, und mein Volk hielt der Kontakt aufrecht, bis die Welt sich geändert hat. Ich lernte der König als ein junger, dynamischer und tatkräftiger Herrscher kennen, der sein Land aufrichtig regiert und sich fürsorglich um seine Frau und Sohn kümmerte. Was ist aus ihn geworden? Und der Angst in alle Gesichter…dieses Volk war stolz und tapfer, was ist passiert, damit das Volk so weit gesunken ist?“

„Wenn wir uns hier in Gefahr begeben, müssen wir verstehen, was hier vorgeht. Ich werde meine Stammesbrüder aufsuchen, die sich hier gut auskennen, und sie bitten, die Antworten zu suchen die wir so dringend brauchen“.

Es klopfte an die Tür und der Kapitän kommt hinein und spricht euch an.

„Der Rat des Königs tagt gerade und ist bereit, euch zu empfangen. Kommt ihr bitte mit?“

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Nach der Ratssitzung versteht ihr noch weniger von dem Königreich – wenn das möglich wäre.

„So viel reden um den heißen Brei!“ schimpfte der Häuptlingssohn. „Niemand wollte überhaupt etwas preisgeben und man hat das Gefühl, dass deren schlimmste Feinde nicht über die Grenzen ihres Reichs leben aber gegenüber am gleichen Tisch sitzen“.

„Ich hoffe, dass meine Stammesbrüder mehr Erfolg haben…Warte!“

Er hält an und hört zu. Ihr hört Schritte und gleich kommt eine alte Frau um die Ecke, gebückt und verschleiert. Sie kommt immer näher und hält schließlich vor euch an.

„Kennst du mich noch, Bürschchen?“ sagt sie in eine krächzende Stimme. „Als wir uns das letzte Mal begegneten, sah ich etwas anders aus!“

Der Häuptlingssohn sah verdutzt aus, aber dann könnt ihr fast sehen wie seine Augen den Jahren zurückrollten, bis er mit Erstaunen sagt „Die Seherin!“

„Ja Jungchen, das bin ich. Immer noch am Leben! Aber seitdem die Welt sich geändert hat, sehe ich nicht mehr und ich werde von niemandem mehr beachtet. Nichtsdestotrotz habe ich eine Nachricht für euch“.

Sie kommt euch nähe und flüsterte euch zu.

„Das Königreich steht vor der Ruine! Unsere Nachbarländer, die zwischen uns und der Quetiapec liegen, waren unserem Land einst wohlgesonnen aber begegneten uns auf einmal mit Hass und offene Feindschaft. Sie verwüsten unsere Außenposten und ihre Überfälle werden Tag für Tag verheerender. Das Volk leidet unter hohe Steuern, schlechte Ernten und ständige Kriege und es breitet sich eine seltsame Krankheit aus – die Leidende verlieren erst die Fähigkeit zu sprechen, dann werden sie von heftigen Krämpfen befallen, wobei Muskeln gezerrt werden und Knochen brechen. Es führt immer zum Tod, obwohl neulich verschwinden einige betroffene, bevor das schlimmste passiert“.

„Ich fürchte, dass die Dunkelheit unablässig voranrückt und uns verschlingen wird. Es ist noch nicht ganz so weit, aber für uns gibt es fast keine Hoffnung mehr.  Es gibt nur eine Prophezeiung, die uns von alten Zeiten überliefert wurde“.

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„Wenn uns der dunkle Erzfeind droht

Erscheint er rasch, in unsere Not.

Er kommt aus einem fremden Land

Getrieben von Leid und Feindeshand.

Erst wird ein neues Heim gegründet

Dann mit einem alten Freund verbündet.

Ein Fremder, hat jedoch die Macht

Uns zu schützen vor der Nacht

Oder uns zum Fall zu bringen

Tief in den Abgrund zu zwingen“.

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Die alte Frau fuhr fort.

„Keine von den feinen Damen oder Herren in diesem Schloss glaubt an die alte Prophezeiung, aber ich weiß, dass sie wahr ist – ich erinnere mich noch dran, als die Seherin vor mir die alten Geschichten erzählt hat und ich erinnere mich noch an seinem Gesicht!

Sie deutet mit einem knochigen Finger genau auf euch! Die Überraschung musste auf euren Gesicht gekennzeichnet worden sein, da die Dame lacht und sagte:

„Staune nicht, Fremder! Als mein inneres Auge noch auf war, habe ich euch oft gesehen und wüsste, dass wir uns eines Tages begegnen würden. Ihr seid derjenige, der uns verdammen oder retten wird, aber ich weiß nicht welcher Pfad ihr nehmen wird! Aber sei euch sicher – wenn ihr nichts tut, und eure Schicksaal davonrennt, gehen wir alle in die lange Nacht hinein“.

„Die Mächtigen in diesem Land werden euch um Gefallen ersuchen, aber zu welchem Zweck? Es gibt Verschwörungen und geheime Pläne, heimliche Bündnisse und offene Feindschaften, und es gibt nur eine Sache, die gewiss ist – am Anfang erzählen sie euch nicht die Wahrheit. Nur wenn ihr euch als vertrauenswürdig und tüchtig erweist, zeigen Sie ihre wahren Gesichter. Und irgendwann musst ihr ein Bündnis eingehen, und möget ihr gut auswählen – von eurer Wahl hängt die Zukunft dieses Landes ab“.

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Ihr dreht euch zu den Häuptlingssohn mit einem fragenden Blick, aber er scheint genauso erstaunt zu sein als ihr. Als ihr euch der Seherin wenden wollt, um sie zu befragen, ist sie schon längst weg – mit überraschender Geschwindigkeit läuft sie den Gang entlang und verschwindet um eine Ecke.

Ihr zuckt mit den Achseln und läuft zu euren Gemächern. Als ihr ankommt, stehen sechs Boten, die alle versuchen zu tun ob sie die anderen gar nicht anwesend sind, und reichen euch versiegelte Botschaften…

Quest: Etwas ist faul im Staate…

Finde heraus, was im Königreich los ist und treffe die Wahl, um das Königreich zu retten oder zu verdammen.

Belohnung – versteckt.

Die Quests für Januar 2022:

Der Heerführer bittet euch darum, eine Rekrutierungseinsatz der Armee zu begleiten.

Die Hohepriesterin hat dem Kontakt mit einem entlegenen Tempel verloren und bittet euch, nachzuschauen.

Die Steuereintreiber Des Kanzlers brauchen Schütz, und er bittet euch, sie zu begleiten.

Der Erzmagier will die Grenzen des Reichs prüfen und er braucht eure Unterstützung.

Eine Gruppe von Flüchtlingen, die Der Hauptmann im Löwenturm diente, ist aufgehalten worden und muss gerettet werden.

Der Zunftmeister schickt einige Gütern an einem Außenposten und bittet euch, Wachen für die Karawane zu stellen.